Rauchmelder sind Lebensretter

Rauchwarnmelder – kleine Geräte, die Leben retten können

Bei einem Brand ist nicht nur das Feuer gefährlich. Besonders Brandrauch kann sich schnell ausbreiten und wird im Schlaf häufig nicht rechtzeitig bemerkt.

Rauchwarnmelder erkennen entstehenden Brandrauch frühzeitig und geben ein lautes Warnsignal ab. Dadurch können wertvolle Minuten gewonnen werden, um sich und andere Personen in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.


Wo sind Rauchwarnmelder vorgeschrieben?

In Mecklenburg-Vorpommern müssen Wohnungen gemäß Landesbauordnung mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein.

Mindestens ein Rauchwarnmelder ist erforderlich in:

  • Schlafräumen
  • Kinderzimmern
  • Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen

Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

Über die gesetzliche Mindestausstattung hinaus können zusätzliche Rauchwarnmelder – beispielsweise in weiteren Aufenthaltsräumen – den Schutz sinnvoll ergänzen.


Wie funktionieren Rauchwarnmelder?

Übliche Rauchwarnmelder arbeiten nach einem optischen beziehungsweise fotoelektrischen Prinzip. Gelangen Rauchpartikel in die Messkammer, erkennt der Melder diese und löst ein akustisches Warnsignal aus.

Rauchwarnmelder sollen einen Brand nicht löschen oder verhindern. Ihre Aufgabe besteht darin, Personen möglichst frühzeitig vor entstehendem Brandrauch zu warnen.


Richtige Montage ist entscheidend

Damit ein Rauchwarnmelder zuverlässig arbeiten kann, muss er fachgerecht positioniert und montiert werden. Dabei sind unter anderem Raumgröße, Raumgeometrie, Deckenform und mögliche Hindernisse zu berücksichtigen.

Auch die Herstellerangaben des jeweiligen Rauchwarnmelders sind bei Montage und Betrieb zu beachten.


Rauchwarnmelder regelmäßig überprüfen

Ein installierter Rauchwarnmelder bietet nur dann Sicherheit, wenn er ordnungsgemäß funktioniert.

Deshalb sollten regelmäßig unter anderem geprüft werden:

  • Funktionsfähigkeit des Rauchwarnmelders
  • Energieversorgung beziehungsweise Batteriestatus
  • Raucheintrittsöffnungen
  • mögliche Verschmutzungen oder Beschädigungen
  • freie Umgebung des Rauchwarnmelders
  • ordnungsgemäße Befestigung

Die Prüfung und Instandhaltung sollte entsprechend den Herstellerangaben und den hierfür geltenden Anforderungen erfolgen.


Vernetzte Rauchwarnmelder

In größeren Wohnungen oder Gebäuden können miteinander vernetzte Rauchwarnmelder sinnvoll sein. Erkennt ein Melder Brandrauch, können auch die weiteren verbundenen Geräte Alarm auslösen.

Dies kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn ein Alarm aus einem weiter entfernten Raum möglicherweise nicht sofort wahrgenommen würde.


Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Rauchwarnmelder für den Einsatz in Wohngebäuden müssen die entsprechenden Anforderungen für Rauchwarnmelder erfüllen. Achten Sie auf geeignete, geprüfte Geräte und die Angaben des Herstellers zu Einsatzbereich, Lebensdauer, Montage und Wartung.

Je nach Gebäude und Nutzung können auch funkvernetzte Rauchwarnmelder oder spezielle Warnsysteme, beispielsweise für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen, sinnvoll sein.


Fragen zu Rauchwarnmeldern?

Sie sind unsicher, wie viele Rauchwarnmelder benötigt werden oder wo diese richtig angebracht werden sollten?

Gerne berate ich Sie zur sinnvollen und fachgerechten Ausstattung.

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Hinweis: Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information. Für die konkrete Ausstattung sind insbesondere die geltenden landesrechtlichen Anforderungen sowie die jeweiligen Herstellerangaben zu beachten.